Dadurch, dass sich die Fälscher immer neue Maschen und Tricks ausdenken,
mit denen sie uns Sammler auf Kreuz legen können, ist es kein Wunder,
dass unter den Sammler auch neue Ideen aufkommen. So
sind drei Sammler, die schon seit längerem auf dem Gebiet Fälschungen
engagiert arbeiten auf die Idee gekommen, ihr Wissen anderen Sammlern
zur Verfügung zu stellen.
Bei manchen Figuren reichen die Bilder, die im Internet bereit gestellt
werden, leider nicht aus, um zu erkennen, ob man eine originale Figur
oder eine Fälschung vor sich stehen hat. Die Erkennungsmerkmale
sind so fein, dass sie nur vom menschlichen Auge gesehen werden können.
Für Fotos sind sie zu detailiert. Weiterhin haben die drei Fälschungs-Veterane
so manche Tricks und Erkennungsmerkmale herausgefunden, die sie absichtlich
nicht öffentlich preisgeben wollen.
Die Prüfer kontrollieren sich alle gegenseitig und
sind in der Sammler-Szene bekannte Leute, die das Vertrauen
als ehrliche Sammler genießen und dem auch immer gerecht werden
und geworden sind.
Aus diesem Grund wurde die Aktion Sammler helfen Sammler ins Leben gerufen.
Hier stellen sich diese drei Sammler bereit, um Figuren auf ihre Echtheit
zu überprüfen. Das Ganze läuft meistens auf dem Postweg
ab. Dabei schickt man seine Figur per Einschreiben oder versichertem Paket
zu einem Prüfer, damit der die Figur begutachten kann. Die Figur
wird dann schnellst möglich angeschaut und wieder zurück geschickt.
Sofern man das Glück hat, einen Prüfer in seiner Umgebung wohnen
zu haben, kann man auch mal fragen, ob dieser Zeit hat, mal vorbeizuschauen.
So kann beim Verschicken auch nichts verloren gehen.
Trotz diesem super Service sollte man diesen Service nur als letzte
Instanz nutzen. Zum Glück gibt es immer noch viele Merkmale,
die auf Fotos zu erkennen sind und man dadurch seine Figur überprüfen
kann. Man muss hierbei nunmal bedenken, dass auch bei der Post mal etwas
verloren gehen kann und man hier deshalb ein Risiko trägt.
Außerdem kennt nicht jeder die Prüfer persönlich, weswegen
viele Sammler skeptisch sein werden.
Abschließend kann man sich bei den Sammler, die diesen Service ins
Leben gerufen haben nur bedanken. Es ist nicht selbst
verständlich solch ein Service kostenlos anzubieten,
schließlich nimmt es ja auch Zeit in Anspruch.