Eigentlich sollte man froh sein, dass
das Sammelgebiet der Ü-Eier so eine große Vielfalt
bietet. Im Gegensatz zu anderen Gebieten gibt es bei unseren Eiern neben
den Figuren auch noch allerlei drum herum - Puzzle, Beipackzettel, Palettenanhänger,
Steckfiguren, Kugelkopffiguren und so weiter ...
Bei einer solchen Vielfalt treten jedoch auch Probleme auf. Was
soll man sammeln? Für welches Gebiet soll man sich entscheiden?
Die oben aufgezählten Gebiete unter einen Hut zu bekommen ist noch
möglich, wenn es einem dann jedoch auch noch Dioramen angetan haben
oder man womöglich noch Dekoartikel sammelt, geht einem sehr schnell
der Platz verloren.
Besonders bei spezielleren Gebieten sollte man es sich gründlich
überlegen, ob man sich diesem zuwendet. Vorerst sollte man sich überlegen,
wie viel Platz man überhaupt für seine Sammlung
hat? Hat man einen ganzen Raum nur für seine Sammlung oder sind die
begehrten Objekte überall verteilt? Bei Dioramen ist es z.B. sehr
wichtig, dass man sich darüber im Klaren ist, dass diese sehr viel
Platz wegnehmen.
Der Platz bzw. das Aufheben oder Nichtaufheben spielt
aber auch im weiteren Verlauf des Sammelns eine wichtige Rolle. Wer sich
z.B. den Figuren und den dazugehörigen Zetteln zugesagt hat, müsste
ja eigentlich mit dem Spielzeug nichts anfangen können. Zu Spielzeug
kommt jedoch jeder Sammler automatisch. Der Großteil der Sammler
gelangt an seine Figuren, indem er Eier kauft und leider hat niemand eine
Erfolgsquote von 100% (wäre ja zu schön). Und aus diesem Grund
füllt Saison für Saison ein ganzer Haufen Spielzeug
an. Besonders bei denen, die die Sätze mehrmals sammeln, um sie vielleicht
später mal zu verkaufen, häuft sich da eine ganze Menge an.
Da steht man dann vor der Entscheidung, ob man das Spielzeug aufheben,
verkaufen oder gar so weggeben soll. Es ist allgemein bekannt, dass man
für Spielzeug, auch wenn man es in größeren Mengen verkauft,
nicht die Welt bekommt und da überlegen es sich die Sammler doch
zweimal, bevor alles einfach weggegeben wird.
Das Ganze wiederholt sich auch bei den Sonderverpackungen, die es zu bestimmten
Anlässen gibt. Ein Exemplar wird meistens doch gekauft, auch wenn
man weiß, dass in den 4er Packs, die es zu Ostern und Weihnachten
gibt, eigentlich nie eine Figur enthalten ist.
Dieses Schema begegnet dem Sammler bei allen Gebiet, denen er
sich eigentlich nicht angetraut hat, aber doch einmal etwas bekommt
und kauft. Als Beispiele können hier Maxi-Eier, die oben angesprochenen
Sonderverpackungen und Spielzeug, Eierhütchen und weitere aufgeführt
werden.
Letztendlich ist es natürlich jedem selbst überlassen,
was aufgehoben wird und was nicht. Eine gute Sache hat das Ganze dann
doch. Dadurch, dass es viele Sammler gibt, die mit diesem Problem zu kämpfen
haben, kommen diese dann auf Ideen, die den Sammlern,
die das Problem nicht haben, nie gekommen wären. Und so profitieren
sogar noch manche von den Problemen Anderer, indem sie dann neue
Wege erfahren, Dinge unterzubringen und zu lagern.